Die Stiftung Just for Smiles ist eine unglaubliche Kette der Solidarität, in der es nur starke Verbindungen gibt: Das ist großartig! Ob Gönner, Förderstiftungen, Unternehmen, Gemeinden oder Serviceclubs, alle mobilisieren sich seit 15 Jahren, um uns dabei zu unterstützen, unsere Aktivitäten aufrechtzuerhalten und unsere Verpflichtungen gegenüber uns zu erfüllen.

Dieser Sommer:

Kiwanis Payerne – La Broye Service Club feierte kürzlich sein 40-jähriges Bestehen. In einem prächtigen und festlichen Rahmen erhielten unsere beiden charmanten Vertreter Marie-Françoise und Pascal einen Scheck über CHF 10’000.-

Jedes Jahr wählt der Service Club „Club des Amis du Cigarette de Crans-Montana“ eine Wohltätigkeitsorganisation aus, der er einen Scheck ausstellen möchte, der das Ergebnis seiner regelmäßigen Aktivitäten ist. In diesem Jahr hatten wir die Ehre, von ihrem Präsidenten einen Scheck über 13’000.- Franken in einer außergewöhnlichen und exklusiven Lage zu erhalten.

Der Erlös der 5. Auflage der Rallye for Smile wurde Cerebral Waadt und Stiftung Just for Smiles gespendet, die einen Scheck über CHF 25’000.-erhielt.

Ein großes Dankeschön an unsere großzügigen Spender!

 

Club des Amis du Cigare de Crans-Montana

Club des Amis du Cigare de Crans-Montana

Just for Smiles feiert ihr 15-jähriges Jubiläum. Für uns ist dies die Gelegenheit nach hinten zu schauen und zu sehen, was seit 2004 von allen Mitarbeitern der Stiftung mit großer Leidenschaft umgesetzt wurde.

Bislang hat die Stiftung rund 30’397 Teilnehmern mit Behinderung ein Lächeln geschenkt. Dies entspricht 110’174 Stunden Aktivitäten.

76 Institutionen vertrauen uns und haben einen Vertrag unterzeichnet, um von unseren Dienstleistungen zu profitieren.

Im Bereich der Sportaufsicht wurden 72 Skilehrer, Skipper, Kart-Piloten und Trekkingrollstuhlführer für die Übernahme von Aktivitäten für Behinderte mit Plusport-Zertifikat ausgebildet. Sie sind auf insgesamt 21 voll gesicherte und behindertengerecht angepasste Standorte verteilt.

Was vor 15 Jahren buchstäblich unmöglich war, wird für alle Menschen mit Behinderung immer häufiger und normaler.

Vielen Dank an euch alle für eure Unterstützung. Ohne private Spender wären all diese Aktivitäten nicht möglich gewesen.

Rostiger Mast, zu ersetzender Motor, Seil, Schwimmwesten zum Wechseln: An unseren fünf Katamaranen ist immer etwas zu tun, um sie in Bezug auf Sicherheit und Komfort für unsere Begünstigten top in Form zu halten.

Dafür benötigen wir Ihre Hilfe! Werden Sie ein Erbauer und unterstützen Sie uns finanziell bei der Anschaffung und Wartung unserer behindertengerechten Ausrüstung.

Unsere Projektleiter stehen Ihnen gerne zur Verfügung, um Sie bei einem unserer Projekte in Ihrer Region zu beraten.

Sind Sie auf der Suche nach einer originellen Aktivität, einem Tag ehrenamtlicher Arbeit für Ihre Mitglieder oder Ihre Mitarbeiter? Organisieren Sie einen Smile Day mit Just for Smiles: einen Moment des Teilens und der Freiheit durch eine bereichernde menschliche Erfahrung, bei der Ihre Mitarbeiter für einen unvergesslichen Wandertag die Beine unserer Begünstigten sind. Weitere Informationen unter https://www.justforsmiles.ch/de/wandern/

Just for Smiles hat gestern eine neue Aktivität für Menschen mit Behinderungen eröffnet: das eKarting im Tempodrom Winterthur.

In Zusammenarbeit mit der Elektrokartbahn Tempodrom in Winterthur wurde die Infrastruktur den neuen Bedürfnissen angepasst und die Karting-Piloten im Umgang mit behinderten Menschen geschult.

“Wir freuen uns, dass wir unser Angebot in der Deutschschweiz erweitern und damit das eKarting für alle zugänglich machen können”, sagt Marcel Finker, Geschäftsstellenleiter bei Just for Smiles.

Für das Jahr 2019 werden rund 300 Begünstigte erwartet.

Die neuen elektrischen Zweisitzer sind seit einigen Wochen auf dem Tempodrom in Winterthur im Einsatz und es ist Zeit, sie zu taufen! Die Veranstaltung findet am 16. Mai um 17 Uhr statt und alle registrierten Teilnehmer haben die Möglichkeit, diese behindertengerechten und umweltfreundlichen Elektro-Doppelsitzerkarts zu testen.

Das komplette Programm:

Ab 17:00 Eintreffen der Gäste, freies Besichtigen der Kart-Bahn sowie individuelles „Probesitzen/-fahren“ in den Doppelsitzerkarts. Lassen Sie sich überraschen!

18:00 Begrüssung und Danksagung mit anschliessender Taufe der beiden „Just for Smiles“-Karts

18:30 Flying „Apéro riche“

Bitte um Anmeldung bis zum 6. Mai per E-Mail: angelika.metzler@justforsmiles.ch oder marcel.finker@justforsmiles.ch

Veranstaltungsort:
Tempodrom
Steigstrasse 5
8406 Winterthur

www.kart.ch/tempodrom/

Parkplatz:
Zürcherstrasse 322
8406 Winterthur

Botox entspannt. Und zwar nicht nur die Stars und andere, die sich vor dem Altern fürchten. Es gibt einen weniger sinnlosen und regelrecht therapeutischen Einsatz von Botulinumtoxin. Menschen mit Behinderungen kennen das gut. Die Substanz kann die Muskeln entspannen. «Genauer gesagt bremst sie die Kommunikation zwischen dem Nerv und dem Muskel», erklärt Dr. Christopher Newman, leitender Arzt, PD & Lehr- und Forschungsbeauftragter der Einheit für Neuropädiatrie und Neurorehabilitation bei Kindern des Universitätsspitals Lausanne. Dieser Effekt ist mehr als erwünscht bei allen Problemen mit Muskelhyperaktivität wie dieser besonderen Form der Spastik: zu tonische Muskeln, welche die oberen oder unteren Gliedmassen in zusammengezogenen, schmerzhaften Haltungen erstarren lassen und bestimmte Bewegungen behindern.

Dank der Botulinumtoxin-Injektionen können die Bewegungen gefördert, die Fortbewegung, das Gehen, die Feinmotorik in Hand oder Arm verbessert und Schmerzen gelindert werden. Beispielsweise bei Kindern, die aufgrund einer motorischen Beeinträchtigung auf Zehenspitzen gehen, wird Botulinumtoxin hinter das Wadenbein gespritzt, so dass sie den Fuss für einen harmonischeren Gang bis zur Ferse absetzen können. Bei gewissen Personen im Rollstuhl wird es auf der Ebene der Adduktoren verabreicht, um den Transfer (z.B. vom Bett in den Rollstuhl) und die insbesondere die Intimpflege zu erleichtern. «Gewisse Kinder haben stark verkrampfte Hände mit den Daumen in der Hand. Es wird in die Fingerbeuger injiziert, um die Hand zu entspannen und es der Person zu ermöglichen, Objekte weiter zu erforschen oder sogar zu greifen.»

Theoretisch kann Botulinumtoxin in jeden Muskel injiziert werden. Auch in die Kiefermuskeln von Kindern, die mit den Zähnen knirschen oder in die Speicheldrüsen bei Menschen, die sabbern. Und das ist nicht neu. «Botulinumtoxin wird bereits seit 20 Jahren eingesetzt, zunächst in der Augenheilkunde zur Behandlung von Strabismus. Auch heute ist es noch dafür im Einsatz. 1993 erschien die erste Publikation über die Verwendung dieses Toxins bei Kindern und im Universitätsspital Lausanne benutzen wir es seit 14 Jahren. Es ist Teil der üblichen Praxis. Es ist ein anerkannter Standard, eine effektive und weltweit sehr sicher in der Behandlung von Kindern», erzählt Dr. Christopher Newman.

Jeden Monat setzt der Spezialist einen Vormittag dafür ein. Das ergibt etwa sechzig Kinder pro Jahr. Die Injektionen werden in Tageskliniken durchgeführt. Die Wirkung zeigt sich nach drei bis sieben Tagen, spätestens nach einem Monat. Sie hält zwischen vier und sechs Monaten an. Die Nebenwirkungen beschränken sich auf jene eines Impfstoffes.

Nun, wir sind weit entfernt von den Botox-Injektionen, die auch vor der Oscar-Verleihung oder bei Männern vor einem wichtigen Meeting gefragt sind, um übermässiges Schwitzen der Achseln oder Schweisstropfen auf der Stirn zu stoppen. Jaja, auch das kann das Botulinumtoxin.

Die restriktive Politik der Invalidenversicherung (IV) hat Folgen für die Behindertenwelt. Auch für Menschen mit Behinderungen, die immer weniger unterstützt werden. Davon sind die Freizeitaktivitäten besonders betroffen. Es ist dringend erforderlich, die Unterstützung für diesen Bereich als integralen Bestandteil des Rechts auf Gleichheit, Eigenständigkeit, Freude am Fühlen und Leben gleichberechtigt mit anderen zu entwickeln. Die Stiftung Just for Smiles setzt sich mehr denn je für eine faire und gleichberechtigte Gesellschaft ein.

Satine, der Vorname einer Heldin, ist unsere Botschafterin 2019. Sie wird das ganze Jahr über in unseren Publikationen, auf unserer Website oder in unseren Kommunikationsmedien präsent sein. Wer könnte besser als sie, mit ihrem strahlenden Lächeln, die Aktivitäten von Just for Smiles hell und strahlend leuchten lassen? Sie beweist mit ihrer Persönlichkeit eindrücklich, dass es möglich ist.

Satine, der Vorname einer Heldin. In Ihrer Wiege vertauschten die Feen bei ihrer Geburt einige Stäbchen. Und es brauchte die Kraft einer Heldin, um die dadurch entstandenen Hindernisse in ihrem Leben zu überwinden. Eine Reihe von medizinischen Unglücksfällen. Eine Diagnose der zerebralen Lähmung (BMI). Die Ärzte waren pessimistisch für die Chancen des Mädchens eines Tages wieder gehen zu können, sehen oder hören zu können. Doch sie hat es eindrücklich bewiesen: es ist möglich!

Satine hat dieser Situation getrotzt. Die 15-jährige Satine genießt das Leben in vollen Zügen. Trotz Rollstuhl und körperlicher Einschränkungen geniesst sie heute das Skifahren, das Kartfahren, das Segeln auf dem See. Letztes Jahr hat sie auch grossen Spass mit einem Trekkingrollstuhl am bekannten Strassenlauf, dem „10 km von Lausanne“ teilzunehmen.

Als sie noch ein Kind war, hat ihr Just for Smiles die Möglichkeit gegeben, alle sportlichen Aktivitäten zu erleben. Eine wichtige Entdeckung und Erfahrung für Satine, die Spass daran hat und sich immer weiter entwickeln will. Und alles mit einem gewinnenden Lächeln! Seitdem fährt sie auch Rad und geht Segeln, immer mit der Unterstützung ihrer bewundernden Familie. Sie freut sich, diese einmaligen Momente der Freude und Emotionen mit der Familie teilen und geniessen zu können.

Denn es ist wichtig, dass junge Menschen wie Satine, die durch eine schwere körperliche Einschränkung behindert sind, Emotionen und Träume in der Natur geniessen können – so wie du und ich.

(Foto Bernard Python)

Ja, den Gemütszustand, Fortschritte bei Bewegung und Eigenständigkeit, das Wohlbefinden und die persönliche Entwicklung kann man messen. Durch die Tochterstiftung Science for Smiles belegt Just for Smiles den Nutzen ihrer Aktivitäten zur Verbesserung der körperlichen und geistigen Gesundheit ihrer Begünstigten

Laut Dr. Christopher Newman, leitender Arzt, Forschungsbeauftragter und Verantwortlicher für das Wissenschaftsprojekt Science for Smiles-CHUV (Centre hospitalier universitaire vaudois), «diesen Kindern mit motorischen Schwierigkeiten individuelle Programme anzubieten, zeigte ihre Fortschritte eindeutig. Ebenfalls zeigte es ihnen die Möglichkeiten zu entdecken, die sie nicht vorhergesehen hatten und an Ausdauer in ihrem Alltag zu gewinnen».

(Foto@chuv-sam).

500 000

schwer behinderte Menschen in der Schweiz

4 807

Begünstigte unserer Aktivitäten im Jahr 2018

Über die Stiftung

Auf dem Schnee gleiten, die Bewegung der Wellen fühlen, die frische Luft der Natur einatmen, den «Rausch» der Geschwindigkeit spüren: Just for Smiles ist eine gemeinnützige Stiftung, die Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, mit Outdoor-Aktivitäten Emotionen und das Gefühl von Freiheit schenkt.

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